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Folgende Finanzierungsarten sind heute grundsätzlich möglich:

Annuitätendarlehen:

Das Annuitätendarlehen ist heute eine der meist vereinbarten Finanzierungsformen einer Immobilienfinanzierung. Der Finanzierende zahlt eine monatliche Annuität, welche sich aus Zins- und vereinbarter Tilgungsleistung zusammensetzt. In der Regel beträgt die Mindest-Tilgung 1% p.a. der ursprünglichen Darlehenshöhe. Der Zinssatz wird über einen fest vereinbarten Zeitraum (i.d.R. zwischen 5 und 15 Jahre) für beide Partner vereinbart, alternativ können auch variable Konditionen (ohne feste zeitliche Vereinbarung) oder längere Konditionen (bis zu 20 Jahre) vereinbart werden.

Die Annuität ist während des vereinbarten Zeitraums fest vereinbart, durch die stetige Tilgung innerhalb der Annuität sinkt allerdings der Zinsanteil und steigt der Tilgungsanteil während der Laufzeit. Dies führt dazu, dass bei einer kalkulierten Tilgung von 1% das Darlehen nicht 100 Jahre, sondern nur rechnerisch 38 Jahre bis zur vollständigen Tilgung läuft.

In der Praxis tilgen Selbstnutzer von Immobilien die Finanzierung schneller, da sie die Finanzierungszinsen steuerlich nicht absetzen können. Kapitalanleger entscheiden sich im Einzelfall für eine niedrigere Tilgung, um den (steuerlich nutzbaren) Zinsanteil länger und höher nutzen zu können.

Die Annuität ist monatlich zu bezahlen, in wenigen Ausnahmen werden auch viertel-, halbjährliche oder Jahreszahlungen angeboten.

Festdarlehen (u.U. mit Tilgung über Versicherung oder Fonds)

Kunden, die sich für ein Festdarlehen (auch Tilgungsaussetzungsdarlehen genannt) entscheiden, tilgen während der vereinbarten Festzins-Zeit (i.d.R. 5-15 Jahre) nicht. Die teilweise oder vollständige Tilgung erfolgt vereinbarungsgemäß zum Laufzeitende, natürlich kann zum Auslauf der Festzinsperiode auch eine Anschlussfinanzierung vereinbart werden.

Festdarlehen sind gerade für Kapitalanleger interessant, welche dauerhaft hohe und kalkulierbare Zinsaufwendungen steuerlich nutzen möchten. Von allen Finanzierungsvariante ist das Festdarlehen die wohl risikoreichste, da durch die nicht vereinbarte Tilgung zum Ende der Festzinsperiode noch immer die vollständige Darlehenssumme vorhanden ist. Allerdings bietet sich auch hier die Möglichkeit, die ersparte Tilgung parallel in Fonds bzw. Versicherungen zu investieren und zum Ablauf der Festzinsperiode das Darlehen entsprechend teilweise oder vollständig zu tilgen.

Finanzierende Banken bieten auch heute diese Festdarlehen an, vereinbaren aber in der Regel eine Abtretung dieser "Tilgungsersatzleistung" in Form von Fonds- oder Versicherungsguthaben.

Bausparfinanzierung:

Die Finanzierung über einen Bausparvertrag beinhaltet in der Regel den Abschluss eines Bausparvertrages sowie die sofortige Vorfinanzierung der Bausparsumme über ein Festdarlehen, welches durch den später zur Verfügung stehenden Bausparvertrag abgelöst wird.

Mit der Erreichung der notwendigen "Bewertungszahl" des Bauspareres und der damit verbundenen Ablösung der Vorfinanzierung (i.d.R. 8-10 Jahre Laufzeit) wird das Bausparguthaben sowie das Bauspardarlehen ausbezahlt und tilgt in einer Summe die Vorfinanzierung. Der Bausparfinanzierungsanteil - in der Regel 50-60% der gesamten Bausparsumme - wird bis zur vollständigen Tilgung mit einem bereits heute vereinbarten und gesicherten Finanzierungszins verzinst.

Sehr sicherheitsorientierte Mandanten, welche über einen geplanten Finanzierungsverlauf keinerlei Zinsänderungsrisiken wünschen, bauen daher in eine Finanzierung einen Bausparvertrag mit ein. Sowohl für Selbstnutzer als auch für Kapitalanleger kann der Bausparvertrag ein richtiger Baustein in der Finanzierung sein, denn neben dem gesicherten Zins über die komplette Finanzierungslaufzeit sind auch die gleichbleibend hohen Zinsen in der Vorfinanzierungsphase für den Kapitalanleger interessant und steuerlich vollständig absetzbar.

Fremdwährungsdarlehen:

Neben Finanzierungen in unserer Heimatwährung EURO werden auch Fremdwährungsdarlehen in den Währungen CHF (Schweizer Franken), USD (US-Dollar) sowie Yen (Japanischer Yen) angeboten. Hier können u.U. große Zinsvorteile gegenüber dem EURO ausgenutzt werden.

Das Risiko innerhalb der Finanzierung erhöht sich entsprechend, da Kursverluste- und Gewinne aufgrund der unterschiedlichen Währungsentwicklung möglich sind. Desweiteren werden in diesen Währungen i.d.R. nur kurz- bis mittelfristige Festzinsperioden angeboten.

Als Teil einer Gesamtfinanzierung sowie bei persönlicher Neigung und Risiko-Kontrolle ist diese Finanzierungsform bei einigen Investoren durchaus beliebt.

KfW-Darlehen:

Erwerber von Immobilien können in Einzelfällen und bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen günstige Finanzierungsmittel bei der Kreditanstalt für Wieder aufbau (KfW) abrufen. Gerade energetische Sanierungen sowie die Beachtung ökologischer Vorgaben beim Wiederaufbau von Immobilien werden durch die öffentliche Bank gefördert.

Die KfW-Konditionen sind nicht verhandelbar und in ihrer Gestaltung wenig flexibel. Auch Höchstgrenzen gilt es zu beachten, da in der Regel nur ein Teil der Gesamtfinanzierung über die KfW abgedeckt werden.

Ansprechpartner sind hier in der Regel die Hausbanken, welche die KfW-Mittel beantragen und die Gesamtfinanzierung mit einbinden. Auch über unsere Partner haben wir Zugriff auf günstige KfW-Mittel, sofern diese durch das jeweilige Objekt ermöglicht werden.

Selbstnutzer können KfW-Mittel in der Regel immer nutzen, Kapitalanleger nur in wenigen Ausnahmefällen.